In Kürze erfahren Sie im Bereich Geldanlage alles über Zinsen und
Rendite von Investments und Kapitalanlagen. Fonds, Aktien und steueroptimierende
Anlage-Möglichkeiten werden kritisch beleuchtet. Anlageprodukte unter
Berücksichtigung des magischen Dreiecks der Geldanlage: Sicherheit, Rendite
und Liquidität.
"Wie sicher soll das Geld angelegt werden?" – die Frage,
die am Beginn jeder Anlageplanung stehen muss. Von absolut sicher bis hochriskant
reicht das Spektrum der Möglichkeiten. Dazwischen gibt es eine Vielzahl
von Varianten. Wer über die Sicherheit von Anlagen nachdenken will, muss
sich zunächst mit dem Gegenteil vertraut machen: den möglichen Risiken.
Die nach dem jüngsten Börsencrash wohl bekannteste Verlustgefahr
ist das Kursrisiko. Damit müssen Anleger immer dann leben, wenn der Wert
der gewählten Anlage von einem veränderlichen Kurs abhängt.
Was natürlich vor allem bei Aktien und Aktienfonds der Fall ist, aber
auch bei festverzinslichen Wertpapieren eintreten kann. Ähnliche Wertveränderungen
drohen bei Anlagen in fremden Währungen. Und zwar umso mehr, je schwächer
eine Fremdwährung im Vergleich zum Euro dasteht. Noch riskanter ist der
Einstieg in Anlageformen mit Totalverlustrisiko. Ist dies Anlegern bei Zockeranlagen
wie Börsentermingeschäften meist noch bewusst, realisieren Kunden
die Gefahr bei Investitionen in dubiose Angebote des so genannten Grauen Kapitalmarktes
oft erst, wenn mit der Pleite des Anbieters der Ernstfall eingetreten ist.
Wesentlich ruhiger kann da schlafen, wer bei Sparprodukten mit variablem Zins
wegen des beste-henden Zinsänderungsrisikos allenfalls damit rechnen
muss, dass die Zinsen nicht in der erhofften Höhe fließen.
Geld soll für seinen Besitzer arbeiten. Und das möglichst Gewinn
bringend. Oberstes Ziel ist für die allermeisten Anleger daher, möglichst
hohe Erträge zu bekommen. Diese können unterschiedlich aussehen:
Was etwa dem Sparer der Zinsertrag ist, sind dem Aktionär der Kursgewinn
und die Gewinnausschüttung per Dividende. Vergleichen lässt sich
der Erfolg von Geldanlagen mit einer Kennziffer: der Rendite. Die steht für
den Ertrag, den eine Anlage pro Jahr in Bezug auf das eingesetzte Kapital
bringt. Das Problem: Ein Vorabvergleich von Angeboten ist nur möglich,
wenn alle Ertragsfaktoren von vornherein für die gesamte Anlagedauer
feststehen. Was insbesondere bei kursabhängigen Produkten nicht der Fall
ist. Hier sind klare Erfolgsaussagen erst im Rückblick möglich.
Doch nicht nur die Erträge bestimmen die Höhe der Rendite. Mit der
Anlage verbundene Kosten und Gebühren zehren am Profit. Unterm Strich
kann da auch schon mal die Wahl des auf den ersten Blick zwar schlechteren,
aber kosten-günstigeren Angebots die bessere Rendite-Option sein.
Vor jeder Anlageentscheidung muss der zeitliche Horizont geklärt sein.
Wird das Geld zum Beispiel in zwei bis drei Jahren wieder benötigt, passt
eine über fünf Jahre bindende Kapitalanlage nicht zum Bedarf. Eine
Notreserve für unvorhersehbare Ausgaben sollte sogar jederzeit flüssig
– oder "liquide" – sein. Beim Aufbau der Altersvorsorge
können dagegen auch langfristig bindende Produkte zum Zuge kommen. Vorsicht:
Wer bei der Liquiditätsplanung nicht aufpasst, kann schnell in die finanzielle
Bredouille geraten. Im Ernstfall muss bei plötzlichem Geldbedarf sogar
ein teurer Kredit aufgenommen werden, weil das Ersparte nicht kurzfristig
verfügbar ist.
Magisches Dreieck – alles auf einmal geht nicht!
Die wichtigste Lehre für Anleger: Nie lassen sich alle genannten Ziele gleichzeitig in vollem Umfang erreichen. Auch wenn jeder von der absolut sicheren Anlage mit Spitzenrendite und jederzeitiger Zugriffsoption träumt – realistisch ist das nicht. So muss immer Abstriche bei den Erträgen machen, wer absolut auf Nummer sicher gehen will. Bei spekulativen Anlagen stehen dagegen den höheren Ertragschancen auch höhere Verlustrisiken gegenüber. Und für flexible kurzfristige Anlagen gibt es traditionell weniger Zinsen als für Langfrist-Produkte. Jeder Anleger muss deshalb seine Prioritäten setzen und bei der Produktsuche den goldenen Mittelweg finden. Verspricht ein Anbieter, alle Anlageziele gleichzeitig erreichen zu können, gilt dagegen für alle Anleger das Gleiche: Finger weg!
Nutzen Sie einen Girokonto Vergleich, um die günstigsten Girokonten zu finden. Nur wenn Sie vor Abschluss eines Girokontos vergleichen, werden Sie auf Dauer eine Menge Geld an Gebühren sparen können.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Korrektheit aller Angaben auf diesem Portal.
| Wussten Sie das: Im Internet sind Kredite weitaus günstiger als in der Bank-Filiale. |